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RUNDSCHREIBEN NOVEMBER 2019

 

Liebe Borstelerinnen und Borsteler,

 

wir möchten das Rundschreiben als Möglichkeit nutzen, um auf die Reinigung der Gehwege und Straßenrinnen aufmerksam zu machen. Dieses ließ bereits Unmut in dem ein oder anderen aufkommen. Besonders jetzt in der Herbstzeit sammelt sich mehr Laub und Dreck an als uns allen lieb ist und die Winterzeit steht schon vor der Tür. 

Wir möchten Euch die wesentlichen Punkte der Satzung aufzeigen und/oder in Erinnerung rufen:

 

Zu reinigen, d.h. zu säubern und von Unkraut zu befreien, sind alle öffentlichen Straßen, Gehwege, Rinnsteine und Radwege innerhalb der geschlossenen Ortschaft von den Eigentümern der anliegenden Grundstücke.

 

Als anliegend gilt auch ein Grundstück, das durch einen Graben, eine Böschung, eine Mauer oder in ähnlicher Weise vom Gehweg, der Fahrbahn oder dem Rinnstein getrennt ist, gleich ob es mit der Vorder- bzw. Hinterfront (!) oder den Seitenfronten (!) an einer Straße liegt.

 

Sollte es zu einer übermäßigen Verunreinigung einer öffentlichen Straße kommen, ist diese durch den Verursacher unverzüglich zu beseitigen.

 

Die Gehwege sind bei Glatteis zu bestreuen (kein Salz verwenden) und für Fußgänger in einer erforderlichen Breite (ca. 1,50m) von Schnee zu befreien. 

 

Für all diejenigen, die die „Satzung über die Straßenreinigung in der Gemeinde Borstel“ noch einmal nachlesen möchten, steht diese auf der Borsteler Homepage unter »Kontakte & weitere Infos« bereit (www.gemeinde-borstel.de).

 

Des Weiteren hat sich die Firma Sircon bei der Gemeinde gemeldet und ein kurzes Gespräch mit uns geführt. Das Unternehmen hat Interesse an der Bebauung der Kußwiese entlang der Bahnlinie durch Photovoltaik-Anlagen geäußert. Das Flurstück liegt auf der Linken Seite vor dem Borsteler Bahnübergang. Das Interesse wurde nun durch einen Antrag zur Aufstellung eines Bebauungsplanes gefestigt und wird unteranderem in unserer nächsten Gemeinderatsversammlung der Gemeindevertretung als Beschlussvorlage vorliegen. 

In dem Verfahrensablauf einer Bauleitplanung wird die Öffentlichkeit zwar frühzeitig, dennoch erst nach Antragstellung und Erarbeitung eines Plankonzeptes eingebunden. 

Es ist der GV ein großes Anliegen, dass wir mit diesem Thema transparent umgehen und alle Bürger hiermit bereits im Vorfeld über die mögliche Maßnahme informieren.

 

Es ist beabsichtigt, am Zielstandort eine Freiflächen-Photovoltaikanlage mit bis zu ca. 2,2 MWp (abh. von den gesetzlichen Vorgaben) zu errichten und den erzeugten Solarstrom in das öffentliche Netz der Schleswig-Holstein Netz AG einzuspeisen. Da es sich hierbei um einen Antrag handelt, sind die Details erst im Zuge der weiteren Schritte durch eine Fachplanung auszuarbeiten. 

Sollte jemand Fragen zu dem Vorhaben haben, stellen wir gerne den Kontakt zu Herrn Schillinger, von der Firma Sircon, her. Er hat uns zugesichert bei aufkommenden Fragen gerne zur Verfügung zu stehen.

Der Termin unserer nächsten Gemeinderatsitzung wird wie immer öffentlich (Segeberger Zeitung) bekannt gegeben und hängt in unserem Schaukasten aus.